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::: Art Club Imst ... Kultur, die Spaß macht :::  
Frühjahr 2011
     
 
TschirtArt Jazzfestival 6. Internationales
TschirgArt Jazzfestival
2008
 
     
  > 16. Mai 2008 - Charly Augschöll - Sirqus Alfon  
  > 16./17. Mai 2008 - Workshop  
  > 17. Mai 2008 - Meena Cryle  
  > 17. Mai 2008 - Gary Moore  
  > 18. Mai 2008 - W. Puschnig - J. Tacuma  
  > 18. Mai 2008 - Hans Salomon Vienna BB Machine  
  > 22. Mai 2008 - Habib Koité  
  > 22. Mai 2008 - Zap Mama  
  > 23. Mai 2008 - Lukas Resetarits  
  > 23. Mai 2008 - Willi Resetarits  
  > 29. Mai 2008 - Bobby McFerrin  
  > 29. Mai 2008 - Yamando Costa  
     
  23. Mai 2008 - Lukas Resetarits  
     
 
> Fotos: Fotos
> Beginn: 20 Uhr | Einlass: 19 Uhr
> Veranstaltungsort: Glenthof Imst
> Eintritt: Kat.1:  € 35,-- Sitzplatz
Kat 2:  € 27,-- Sitzplatz
Kat 3:  € 23,-- Sitzplatz 
> Karten:

bei allen Raiffeisenbanken Tirols (Ermäßigung f. Raika-Clubmitglieder)
oder via Online-Ticketing

 
     
  Lukas Resetarits  
     
  > Lukas Resetarits  
 

 

 
  Erich Lukas Resetarits (geb. 14. Oktober 1947 in Stinatz/Burgenland) wurde in einer kleiner kroatischen Gemeinde im Südburgenland geboren. 1951 übersiedelte die Familie Resetarits nach Wien-Favoriten. Nach der Matura begann Lukas Resetarits Psychologie und Philosophie zu studieren, war daneben und danach Rocksänger, Bauhilfsarbeiter und anderes. Von 1968 bis 1976 arbeitete er am Flughafen Schwechat als Flugzeugabfertiger (Traffic Officer).
1968 heiratete er, 1969 kam Tochter Martina, 1973 Tochter Kathrin, zur Welt. 1988 wurde Lukas Resetarits Großvater.
Ab 1974 schrieb er Texte, Conférencen und Gags für die Shows der "Schmetterlinge". 1975 trat er in die Kabarettgruppe "Keif" ein und textete gemeinsam mit Wolfgang Teuschl drei Produktionen. 1976 wirkte er bei der "Proletenpassion", einer Großproduktion der "Schmetterlinge" im Rahmen der Wiener Festwochen mit (Regie: Dieter Haspel). 1977 textete er u.a. für die "Schmetterlinge" deren Eurovisionsbeitrag "Boom Boom Boomerang", spielte im TV-Kabarett "Tu felix Austria" mit Erwin Steinhauer und Wolfgang Teuschl und trat erstmals mit einem Solo-Kabarett-Programm auf. Premiere von "RECHTS MITTE LINKS oder Lieber die Mitte in der Hand, als die Rechte gelähmt!" war am 26. Oktober im Konzerthauskeller. Am Klavier: Peter Oswald. Danach folgten 18 weitere Solo-Programme: "A Krise muaß her" (1978), "Haben schon gewählt" (1979), "Alles leiwaund" (1979), "Nur kane Wellen" (1981), "Ka Zukunft" (1982), "Vorläufig ohne Titel" (1983), "Was nun" (1984), "I oder I" (1985), "Das 10. Programm" (1986), das Querschnittsprogramm "Rekapituliere" (1987), "Nichts geht mehr" (1988), "Zu blöd" (1989), "Ich bin so frei" (1990), "Heimspiel - live" (1991), "Zu bunt" (1993), "Alles zurück" (1995), "Kein Grund zum Feiern" (1997), "Ich tanze nicht" (1999), "Niemandsland" (2001), "Zeit" (2002), "Nachspielzeit" (2004), "XXII" (2006) und "Amerika", ein Programm mit Songs von Randy Newmann (2007).
 
     
  Lukas Resetarits Lukas Resetarits  
     
 

Waren seine ersten Programme noch Ko-Produktionen mehrerer Autoren, neben Resetarits Fritz Schindlecker, Wolfgang Teuschl, Heinz R. Unger, so schrieben die jüngeren Programme das Autoren-Duo Resetarits-Schindlecker, respektive Resetarits-Resetarits — Vater und Tochter Kathrin, die bei den letzten Programmen auch Regie geführt hat. Für Musik und musikalische Begleitung sorgt schon seit langem Robert Kastler.
Daneben wirkte Lukas Resetarits in diversen TV-Produktionen und Kinofilmen mit, u.a. in "Alpensaga" (Teil 4), "Den Tüchtigen gehört die Welt", "Tiger - Frühling in Wien", "Qualtingers Wien", "D.O.R.F", "Tohuwabohu", "Kaisermühlen Blues", "Freispiel", "Schwarzfahrer" oder "Blutrausch". Seine wohl bedeutendste und bekannteste Fernsehrolle war die von Helmut Zenker geschaffene Figur des Major Kottan in der legendären TV-Krimi-Serie "Kottan ermittelt".
1998 legte er erfolgreich die Hubschrauberpilotenprüfung ab. Silvester 2006/07 gab er erstmals eine Silvestergala mit Roland Düringer, die sie auch im Sommer und Herbst wiederholt spielten.

 
     
  Das aktuelle Programm: XXII  
  Nach „Niemandsland“, „Zeit“ und „Nachspielzeit“ könnte das logische Folgeprogramm „Spielschluss“, „Abpfiff“ oder überhaupt „Ende der Geschichte“ heißen. Aber auch Fukuyama ist inzwischen der Meinung, dass es weitergeht.
Und es geht weiter mit XXII, - auf den ersten Blick missverständlich, sind wir doch alle auf Zeichen konditioniert und XX heißt schon lange nicht mehr „ römisch zwanzig“, sondern extra-extra! Die beiden „I“s dahinter ergeben daher vorerst keinen Sinn, bis langsam klar wird, dass es schlicht 22 heißt, „Das Programm“.  Aha, ein „Best of“ vom Alten? Wäre ja auch kein Wunder nach so vielen Jahren. Doch wird's keine Hitparade aus den letzten drei Stücken werden.
Vielmehr eine Zusammenfassung und Weiterführung der Gedanken zu den Themen: Zeit und Raum, Mensch und Tier, Sieger und Besiegte, Gewinner und Verlierer. Gibt es einen Schöpfer? Und wenn, hat er sich auch manchmal verschöpft??
Sind wir Teil eines intelligenten Plans oder ein Produkt des Zufalls??? Ein Spiel der Natur, einer zufälligen Evolution????
Was ist Natur, was Zufall? Ist Feinstaub die Antwort auf all die Fragen über Fragen über Fragen? Kann ein intelligenter Plan darin bestehen, dass die Menschheit letztlich verblödet? Der Mensch steht im Mittelpunkt des XXII und sollten, - wider erwarten -, auch Tiere darin vorkommen, dann kann es möglicherweise daran liegen, dass Organismen aus dem Mikrokosmos (Feinstaub) längst die Kontrolle über den Kabarettisten (und nicht nur über ihn) übernommen haben.
Doch er gibt sich nicht geschlagen und wehrt sich indem er weiterfragt und weiterdenkt und weiterredet und weiterspielt auf dem langen Weg zum XXX.
 
     
  PRESSESTIMMEN:  
  "Ein intelligenter - anfangs ausschweifender, später beklemmender - Monolog. G'scheit und unaufdringlich." (Kurier)

"Lukas Resetarits kann auch in seinem 22. Soloprogramm in 29. Jahren den heimischen Alltag, seine Absurdität und seine Affen nachstellen, wie kein Zweiter." (Der Standard)
 
     
   
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