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::: Art Club Imst ... Kultur, die Spaß macht :::  
Frühjahr 2011
   
     
  Glenthof Imst  
     
  Glenthof Imst
Gurgltalhalle - Am Raun 24
 
     
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Art Club Imst - Glenthof
6460 Imst (AT)
 
     
     
     
     
     
  Donnerstag, 02. Mai 2019 - Dianne Reeves  
     
 
> Beginn: 20 Uhr
> Einlass: 18.30 Uhr
> Veranstaltungsort: Glenthof Imst
> Eintritt: Kat. A: 49,00 € (Sitzplatz - freie Platzwahl)
Kat. B: 39,00 € (Sitzplatz - freie Platzwahl)
Kat. C: 25,00 € (Sitzplatz - freie Platzwahl)
> Ticket-Vorverkauf: Ö-Ticket oder alle Raiffeisenbanken
(Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder)
> Online-Tickets: www.oeticket.com
 
     
  > special guest: Ina Regen  
     
 

Dianne Reeves - Die Königin des Jazz

Fast jedes ihrer Alben seit Beginn des neuen Jahrtausends wurde mit einem Grammy (Best Jazz Vocal Performance) ausgezeichnet. Dianne Reeves (geb. 23. Oktober 1956 in Detroit, Michigan), die in der Tradition von Billie Holiday, Ella Fitzgerald und Sarah Vaughan steht, gelang als erster Sängerin das Kunststück, in drei aufeinander folgenden Jahren (2001, 2002 und 2003) einen Grammy zu gewinnen. Und die internationale Filmkritik war sich einig, dass der von ihr gesungene Soundtrack zu Good Night and Good Luck von und mit George Clooney entscheidend zum Erfolg des Films beigetragen hat. Auch dafür wurde sie 2006 mit einem Grammy geehrt, die letzte Auszeichnung stammt aus dem Jahr 2015 für ihr Album Beautiful Life. Ihr Cousin George Duke war ein bekannter Pianist und Plattenproduzent, der für sie auch viele Platten produziert hatte.

 
     
   
     
 

Doch eigentlich muss man die amerikanische Jazzdiva, deren Platz im Musikerolymp schon längst gesichert ist, live erleben! Ihre Bühnenpräsenz, ihre Spontaneität, ihre zugleich elegante und entspannte Art, mit dem Publikum zu kommunizieren, sowie natürlich ihre betörende Stimme kreieren noch in der größten Halle die intime Atmosphäre eines Jazzkellers. Setzt Dianne Reeves zur Improvisation an und lässt ihre Stimme durch den Saal fließen, wird alles rundherum unwichtig. Mit ihrer Band versteht sie sich blind, die ausgezeichneten Sidemen begleiten sie lässig und doch perfekt, lassen ihrer Stimme größte Freiheit und geben ihr Halt. Das ist Soul, das ist Jazz!

Ob sich Dianne Reeves mit R&B, Latin oder Pop beschäftigt – was immer sie auswählt, macht sie zu ihrem eigenen Material: „Das ist es, was es heißt, eine Jazzmusikerin zu sein.“ Sie ist ein Fixstern am Jazzhimmel und folgt ihrer eigenen Philosophie: mit ihrer Musik die Herzen der Menschen zu bewegen. Und das gelingt der großen Virtuosin mit einer Leichtigkeit, als sei es das Natürlichste von der Welt. Wie Wynton Marsalis es ausdrückte: „Sie besitzt eine der kraftvollsten, entschlossensten und präzisesten Stimmen nicht nur unserer Zeit, sondern aller Zeiten.“

 
     
   
     
 

Am 20. September 2018 zeichnete die Jazz Legends Gala des Monterey Jazz Festivals Dianne Reeves aus. Dianne ist die erste Frau, die den Jazz Legends Award erhalten hat. Frühere Empfänger sind Dave Brubeck, Gerald Wilson, George Wein, Jack DeJohnette, Wayne Shorter, Charles Lloyd, Chick Corea, Quincy Jones, Herbie Hancock und Terence Blanchard. Und heuer wurde Dianne Reeves eine weitere Auszeichnung zuteil: Der Jazz Masters Award des National Endowment for the Arts (NEA) wird weithin als höchste Auszeichnung der Vereinigten Staaten für Jazz bezeichnet. Neben Dianne sind die Jazz Masters 2018 die Pianistin Joanne Brackeen, der Gitarrist Pat Metheny und der Produzent Todd Barkan.

> Dianne Reeves & Band

  • Dianne Reeves, Gesang
  • Peter Martin, Klavier
  • Romero Lubambo, Gitarre
  • Reginald Veal, Kontrabass
  • Terreon Gully, Schlagzeug
 
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
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  special guest: Ina Regen  
     
   
     
  INA REGEN ist eine mutige Frau. Sie kennt ihre Schwächen und hat ihre Verletzbarkeit lieben gelernt. Mehr noch, hat sie diese in ihrer Debütsingle ‚Wie a Kind’ sogar eindrücklich ins Gegenteil verkehrt und zu einer strahlenden Stärke gemacht. Während der Verleihung des Amadeus Austrian Music Awards 2018, dem alpenländischen Äquivalent zum Grammy, präsentierte sie ihren Hit „Wie a Kind“. Live und ohne viel technisches Brimborium. Nur mit Stimme, Klavier und Wahrhaftigkeit, riss sie das Publikum im Wiener Volkstheater von den Stühlen und erntete Standing Ovations. Als ob das nicht schon großartig genug gewesen wäre, gehörte sie an jenem Abend auch zu den Nominierten für den österreichischen Musikpreis. Gleich zweimal sogar. In der Kategorie Pop/Rock und für den Song des Jahres mit „Wie a Kind“. Dabei hatte sie den Song erst wenige Monate zuvor als erstes musikalisches ‚Hallo’ auf YouTube gestellt. Ohne Plattenfirma, ohne teures Marketing. Was dann kam, war „ein bisschen wie im Märchen“ erzählt Ina Regen. Platz 1 bei iTunes, heavy Rotation im Radio und über 1,6 Millionen Streams bei YouTube. Alles das geschah, durch ein Lied, das offenbar einen kollektiven Nerv getroffen hatte, weil es so anders, so leise, so verletzlich und gleichzeitig so groß, kräftig und emotional war, dass sich kaum jemand dem Zauber, man könnte beinahe sagen, dem Magnetismus dieses Songs hat entziehen können. „Wie a Kind“ ist also ein beneidenswerter Überraschungserfolg für eine Newcomerin einerseits, ein verdientes, weil lange erträumtes Glück und zielstrebig verfolgtes Ziel andererseits. Und wie das Lied ist auch die Frau dahinter: stark, ohne diese Stärke vor sich her zu tragen, natürlich, offen, modern und reflektiert.  
     
   
     
  Dass das Leben einem das Glücklich-Sein aber nicht immer so leicht macht, davon kann die 33-Jährige Lieder singen. Auf ihrem Debütalbum ‚KLEE’ sind es elf. Elf Songs, die das Destillat einer großen Faszination für Musik, für das Leben und für Menschen sind. Mit allen Irrungen und Wirrungen, die gleichsam liebenswert und verstörend sein können. Aber genau an diese Gleichzeitigkeit der Dinge glaubt Ina Regen und verdeutlicht das in den Fragen, die sie in ihren Texten bearbeitet. Einfache Antworten verteilt sie derweil in ihren Liedern nicht. Wohlwissend, dass es die ohnehin niemals gibt. Aber gerade deswegen ist ihre moderne Auffassung von Popmusik schlicht groß. Einladend-mehrdimensional klingen ihre Songs. Gradlinig, einprägsam, melodiös zum einen, vielschichtig, immer mit einem emotionalen Mehrwert versehen, zum anderen. „Ich bilde in meinen Liedern das Leben so ab, wie ich es erlebe“ , beschreibt sie ihre Musik. „Etwas Komplexes auf das Wesentliche zu reduzieren, schafft Klarheit für die Wahrheit. Gleichzeitig öffnen sich immer wieder neue Schichten, wenn man in ein Thema tief eintaucht. Das finde ich spannend."

Auf einer spannenden Lebens- und Musikreise befindet sich Ina Regen schon seit Kindertagen. Neugierde auf die Welt der Töne und Beats, feine Antennen für menschliche Leidenschaften und eine Hingabe, die erst an die Hand nimmt, bevor sie mitreißt, sind typisch für Ina Regen. Halbherzigkeiten waren ihr schon als junge Heranwachsende zu wenig wahrhaftig. Wenn das Herz nach etwas verlangte, dann folgte sie seinem Ruf beharrlich. Ein Jazzgesangsstudium wurde ihr zunächst verwehrt. 2008 schloss sie es schließlich mit Auszeichnung ab. Es folgten unzählige Engagements auf Musiktheater-, Club- und Festivalbühne, vor Pink!, Simply Red oder One Republic. An den Seiten von Conchita Wurst, Norbert Schneider oder Austropop-Legende Marianne Mendt. Viele spannende Projekte, viel Applaus, viel Beachtung in der Szene. Der Erfolg war ständiger Begleiter. Grund genug, glücklich zu sein.

 
     
   
     
 

Doch INA REGEN wollte mehr. Und gleichzeitig weniger. Weniger Abhängigkeit von außen, mehr Freiheit und Wahrhaftigkeit in ihrem kreativen Selbstverständnis. Diese konsequente Suche führte schließlich vor etwas mehr als einem Jahr zu einem überraschenden Schritt, der einmal gegangen und gefühlt, nicht mehr umzukehren war: Im Dialekt zu singen. Denn Ina Regens große Ausdruckskraft wurzelt in ihrer Muttersprache, dem oberösterreichischen Dialekt. Die anfänglich große Angst, durch ihre Mundart nicht nur sprachlich sondern auch stilistisch falsch verstanden zu werden, oder gar politisch für Werte vereinnahmt zu werden, die nicht die ihren sind, hat sie ebenso abgelegt, wie die Angst vor zu großen Gefühlen in ihrer Musik. „Mut haben heißt Angst haben und es trotzdem tun“ erklärt die 33-Jährige, woher sie die Kraft nimmt, sich den Lektionen des Lebens offenen Herzens zu stellen. Diese entwaffnende Ehrlichkeit ist es, die alle elf Lieder auf ihrem Debüt-Album „KLEE“ unmittelbar zu Freunden, zu Begleitern auf Lebenszeit werden lässt.

 
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
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