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::: Art Club Imst ... Kultur, die Spaß macht :::  
Frühjahr 2011
   
     
  Rathaussaal Telfs  
     
  am Eduard-Wallnöfer-Platz in Telfs  
     
  Anfahrt  
     
 
Start


 
Ziel
Rathaussaal Telfs, Eduard-Wallnöfer-Platz 5
6410 Telfs (AT)
 
   
     
     
     
  Dienstag, 22. Oktober 2019 - Ina Regen  
     
 
> Beginn: 20 Uhr
> Einlass: 19 Uhr
> Veranstaltungsort: Telfs, Rathaussaal
> Eintritt: Kat 1: 39,00 (nummerierter Sitzplatz)
Kat 2: 35,00 (nummerierter Sitzplatz)
Kat 3: 29,00 (nummerierter Sitzplatz)
> Ticket-Vorverkauf:
  • Ö-Ticket
  • alle Raiffeisenbanken
    (Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder)
  • Imst Tourismus
    Büro Johannesplatz 3, 6460 Imst, www.imst.at
> Online-Tickets: www.oeticket.com
 
     
  > INA REGEN & Band  
     
   
     
  INA REGEN ist eine mutige Frau. Sie kennt ihre Schwächen und hat ihre Verletzbarkeit lieben gelernt. Mehr noch, hat sie diese in ihrer Debütsingle ‚Wie a Kind’ sogar eindrücklich ins Gegenteil verkehrt und zu einer strahlenden Stärke gemacht. Während der Verleihung des Amadeus Austrian Music Awards 2018, dem alpenländischen Äquivalent zum Grammy, präsentierte sie ihren Hit „Wie a Kind“. Live und ohne viel technisches Brimborium. Nur mit Stimme, Klavier und Wahrhaftigkeit, riss sie das Publikum im Wiener Volkstheater von den Stühlen und erntete Standing Ovations. Als ob das nicht schon großartig genug gewesen wäre, gehörte sie an jenem Abend auch zu den Nominierten für den österreichischen Musikpreis. Gleich zweimal sogar. In der Kategorie Pop/Rock und für den Song des Jahres mit „Wie a Kind“. Dabei hatte sie den Song erst wenige Monate zuvor als erstes musikalisches ‚Hallo’ auf YouTube gestellt. Ohne Plattenfirma, ohne teures Marketing. Was dann kam, war „ein bisschen wie im Märchen“ erzählt Ina Regen. Platz 1 bei iTunes, heavy Rotation im Radio und über 1,6 Millionen Streams bei YouTube. Alles das geschah, durch ein Lied, das offenbar einen kollektiven Nerv getroffen hatte, weil es so anders, so leise, so verletzlich und gleichzeitig so groß, kräftig und emotional war, dass sich kaum jemand dem Zauber, man könnte beinahe sagen, dem Magnetismus dieses Songs hat entziehen können. „Wie a Kind“ ist also ein beneidenswerter Überraschungserfolg für eine Newcomerin einerseits, ein verdientes, weil lange erträumtes Glück und zielstrebig verfolgtes Ziel andererseits. Und wie das Lied ist auch die Frau dahinter: stark, ohne diese Stärke vor sich her zu tragen, natürlich, offen, modern und reflektiert.  
     
   
     
  Dass das Leben einem das Glücklich-Sein aber nicht immer so leicht macht, davon kann die 33-Jährige Lieder singen. Auf ihrem Debütalbum ‚KLEE’ sind es elf. Elf Songs, die das Destillat einer großen Faszination für Musik, für das Leben und für Menschen sind. Mit allen Irrungen und Wirrungen, die gleichsam liebenswert und verstörend sein können. Aber genau an diese Gleichzeitigkeit der Dinge glaubt Ina Regen und verdeutlicht das in den Fragen, die sie in ihren Texten bearbeitet. Einfache Antworten verteilt sie derweil in ihren Liedern nicht. Wohlwissend, dass es die ohnehin niemals gibt. Aber gerade deswegen ist ihre moderne Auffassung von Popmusik schlicht groß. Einladend-mehrdimensional klingen ihre Songs. Gradlinig, einprägsam, melodiös zum einen, vielschichtig, immer mit einem emotionalen Mehrwert versehen, zum anderen. „Ich bilde in meinen Liedern das Leben so ab, wie ich es erlebe“ , beschreibt sie ihre Musik. „Etwas Komplexes auf das Wesentliche zu reduzieren, schafft Klarheit für die Wahrheit. Gleichzeitig öffnen sich immer wieder neue Schichten, wenn man in ein Thema tief eintaucht. Das finde ich spannend."

Auf einer spannenden Lebens- und Musikreise befindet sich Ina Regen schon seit Kindertagen. Neugierde auf die Welt der Töne und Beats, feine Antennen für menschliche Leidenschaften und eine Hingabe, die erst an die Hand nimmt, bevor sie mitreißt, sind typisch für Ina Regen. Halbherzigkeiten waren ihr schon als junge Heranwachsende zu wenig wahrhaftig. Wenn das Herz nach etwas verlangte, dann folgte sie seinem Ruf beharrlich. Ein Jazzgesangsstudium wurde ihr zunächst verwehrt. 2008 schloss sie es schließlich mit Auszeichnung ab. Es folgten unzählige Engagements auf Musiktheater-, Club- und Festivalbühne, vor Pink!, Simply Red oder One Republic. An den Seiten von Conchita Wurst, Norbert Schneider oder Austropop-Legende Marianne Mendt. Viele spannende Projekte, viel Applaus, viel Beachtung in der Szene. Der Erfolg war ständiger Begleiter. Grund genug, glücklich zu sein.

 
     
   
     
 

Doch INA REGEN wollte mehr. Und gleichzeitig weniger. Weniger Abhängigkeit von außen, mehr Freiheit und Wahrhaftigkeit in ihrem kreativen Selbstverständnis. Diese konsequente Suche führte schließlich vor etwas mehr als einem Jahr zu einem überraschenden Schritt, der einmal gegangen und gefühlt, nicht mehr umzukehren war: Im Dialekt zu singen. Denn Ina Regens große Ausdruckskraft wurzelt in ihrer Muttersprache, dem oberösterreichischen Dialekt. Die anfänglich große Angst, durch ihre Mundart nicht nur sprachlich sondern auch stilistisch falsch verstanden zu werden, oder gar politisch für Werte vereinnahmt zu werden, die nicht die ihren sind, hat sie ebenso abgelegt, wie die Angst vor zu großen Gefühlen in ihrer Musik. „Mut haben heißt Angst haben und es trotzdem tun“ erklärt die 33-Jährige, woher sie die Kraft nimmt, sich den Lektionen des Lebens offenen Herzens zu stellen. Diese entwaffnende Ehrlichkeit ist es, die alle elf Lieder auf ihrem Debüt-Album „KLEE“ unmittelbar zu Freunden, zu Begleitern auf Lebenszeit werden lässt.

 
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
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