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::: Art Club Imst ... Kultur, die Spaß macht :::  
Frühjahr 2011
   
     
  Glenthof Imst  
     
  Glenthof Imst
Gurgltalhalle - Am Raun 24
 
     
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Art Club Imst - Glenthof
6460 Imst (AT)
 
     
     
     
     
     
  Mittwoch, 6. Mai 2020 - Biermann meets Jazz  
     
 
> Beginn: 20:00 Uhr
> Einlass: 18.30 Uhr
> Veranstaltungsort: Glenthof Imst
> Eintritt: € 32,00 (Sitzplatz, freie Platzwahl)
> Ticket-Vorverkauf: Ö-Ticket oder alle Raiffeisenbanken
(Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder)
> Online-Tickets: www.oeticket.com
 
     
   
     
  Wolf Biermann & Pamela Biermann und das neue ZentralQuartett
"... paar eckige Runden drehn!"
 
     
  "Jazz is freedom" – dies wahre Wort prägte einer der kreativsten Meister seiner Musik, Thelonious Monk. Jazz war immer auch politisch, sein freies Spiel lieferte so manchen "Soundtrack" in sozialen Konflikten. „Nur wer sich ändert, bleibt sich treu“ – wurde ein geflügeltes Wort von Wolf Biermann, und in diesem Sinne erfüllt dieses Konzert sowohl die Erwartungen von Biermann-Fans, wie die der Jazz-Liebhaber. Wolf Biermann, gemeinsam mit seiner Frau, der Sängerin Pamela Biermann, und das NEUE ZENTRALQUARTETT lassen die „Best of Biermann“-Lieder in einem völlig neuen Sound erklingen. Klassiker wie die "Ermutigung" oder „Und als wir an Ufer kamen“ stehen neben den wild- experimentellen Schlagzeugsoli Baby Sommers, innige Duette von Wolf Biermann und Pamela Biermann zur Gitarre treffen auf die knallenden Bläsersätze von Thewes und Walsdorff und dem virtuosen Spiel Uli Gumperts. Das "Donnernde Leben" wie der Liederdichter einst schrieb. Wolf Biermann und Pamela Biermann drehen mit dem NEUEN ZENTRALQUARTETT ".... paar eckige Runden“ - unangepasst, frei und lebendig, so wie ihre gemeinsame Musik.  
     
  Das NEUE ZENTRALQUARTETT  
     
  Das ZENTRALQUARTETT gründete sich Anfang der 70er-Jahre in der DDR und setzte im seinerzeit aufkommenden Free Jazz neue Maßstäbe in Europa. Die Rebellion zur Freiheit, die Wolf Biermann in seinen Liedern lebte, transportierten die Musiker über ihre Improvisationen und Kompositionen: "Spontanes und Strukturiertes, Hymnisches und Elegisches, Ausbruch und Aufbruch.“ (MDR Figaro). In der Band spielen die „European Jazzlegend“ Günter Baby Sommer (dr) und Ulrich Gumpert (pi) –Freunde Biermanns schon seit den Jahren in der totalitären DDR. Die beiden jüngeren Kollegen Christof Thewes (tb) und Henrik Walsdorff (as) ergänzen die Band zum NEUEN ZENTRALQUARTETT.  
     
  > PAMELA BIERMANN  
     
  geboren 1963 in Hamburg, ist die weibliche, starke Stimme als Kontrapunkt zu der Männermusik dieses Konzerts. Als Sängerin trat sie erst¬mals 2012 im Berliner Ensemble in die Öffentlichkeit. Zusammen mit Wolf Bier¬mann folgten zahlreiche Konzerte in Deutschland, der Schweiz und Öster¬reich. CD¬-Veröffentlichungen: Ach, die erste Liebe (2013) das sind Chansons und Lieder aus mancher Welt, ins Deutsche gebracht von Wolf Biermann. SWR: “Die Kraft von Musik, von Wort und Dichtung und die Kraft der theatralischen Gestaltung finden zusammen. Bravo! Wolf und Pamela Biermann haben das Ideal des gemeinsamen Singens, jenseits des Kunstliedes, sehr schön, ja idealtypisch eingelöst“ ( B. Egdorf SWR Cluster).  
     
  > WOLF BIERMANN  
     
  1936 in Hamburg geboren. Der Vater, Kommunist und Jude, wurde 1943 in Auschwitz ermordet. 1953 übersiedelte Biermann in die DDR. Erste Lieder und Gedichte seit 1960. Seit November 1965 totales Auftritts- und Publikationsverbot. Wolf Biermann wurde der radikalste Kritiker gegen die Parteidiktatur der DDR. 1976 wurde Wolf Biermann - gegen alle Rechtsnormen - ausgebürgert. Seitdem gibt er Konzerte in vielen Ländern der Welt und ist bekannt durch seine scharfzüngigen Essays, mit denen er sich provokant in die Tagespolitik einmischt. Biermann wurde mit allen großen deutschen Literaturpreisen ausgezeichnet. Seine Gedichtbände sind unter den meistverkauften der deutschen Nachkriegsliteratur.  
     
  In Zusammenarbeit mit RBB Kulturradio sangen Pamela Biermann und Wolf Biermann mit dem ZENTRALQUARTETT die CD "… paar eckige Runden drehn!" (2016) ein, auf der zum ersten Mal Biermanns Lieder mit dem Jazz zusammen kamen.  
     
   
     
   
     
   
     
   
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