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::: Art Club Imst ... Kultur, die Spaß macht :::  
Frühjahr 2011
   
     
  Glenthof Imst  
     
  Glenthof Imst
Gurgltalhalle - Am Raun 24
 
     
     
     
  Donnerstag, 12. Mai 2022 - Konstantin Wecker & Pippo Pollina  
     
 
> Beginn: 20 Uhr
> Einlass: 18:30 Uhr
> Veranstaltungsort: Glenthof Imst
> Eintritt:

Kat. 1: 60,00 Euro (Sitzplatz, freie Platzwahl)
Kat. 2: 45,00 Euro (Sitzplatz, freie Platzwahl)

> Ticket-Vorverkauf:
  • Ö-Ticket
  • alle Raiffeisenbanken
    (Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder)
> Online-Tickets: www.oeticket.com
 
     
  > Konstantin Wecker „Solo zu zweit“ & Pippo Pollina & Palermo Acoustic Quintet  
     
   
     
  Exklusivkonzert der beiden Liedermacher beim TschirgArt Jazzfestival des Art Club Imst  
     
 

Konstantin Wecker und Pippo Pollina verbindet eine bald 30jährige Freundschaft. Wecker war vom Talent des jungen Italieners so überzeugt, dass er ihn einlud, gemeinsam Stücke zu schreiben. Frucht dieser Zusammenarbeit sind die zweisprachigen Lieder „Questa nuova realtà“ und „Terra“, die beide Künstler auf Weckers „Uferlos“-Tour 1993 gemeinsam auf der Bühne sangen. Pippo Pollina erhielt außerdem die Gelegenheit, sich selbst und seine eigene Musik zu präsentieren. Schon 2006 waren die beiden Künstler zu einem gemeinsamen und schnell ausverkauften Konzert beim TschirgArt Jazzfestival Imst zu Gast. Jetzt folgt eine Neuauflage dieses speziellen und in Österreich exklusiven Konzertes am 12. Mai 2022 im Glenthof Imst.

 
     
   
     
  Konstantin Wecker  
     
   
     
 

Als Freigeist, der sich dank Elternvorbild immer gegen erstarrte Weltbilder auflehnte, hat Konstantin Wecker alle möglichen Künste ausprobiert. Er hat gesungen, geschrieben und geschauspielert und dabei nie eine Nische unbesucht gelassen, wenn sie ihm denn einen Abstecher Wert schien. So geriet er auch mal in einen Sexfilm und schrieb in den Neunzigern eine Fußballhymne auf den TSV 1860 München, wo doch sein eigenes Musik-Café direkt neben deren Stadion lag.

Viele der alten Lieder hätte er genauso vor einer Woche schreiben können, hat Wecker bei ihrer Auswahl für das aktuelle Programm erschreckenderweise festgestellt. Dazu zählt auch „Sage Nein!“, ein Widerstandslied gegen die Menschenverachtung, das er vor zwei Jahrzehnten unter dem Eindruck brennender Ausländerheime schrieb – und das als Neuinterpretation des westafrikanischen Musikers und Germanistikstudenten Ezé Wendtoin jüngst millionenfach durch die Onlinewelt ging. „Sage Nein!“ symbolisiert die besondere Verbindung von Musik und Poesie, die Weckers Songs prägen und eben auch ihre aufwühlende Kraft und nie verblassende Zuversicht. Wecker macht Musik, die den Hörer nicht nur rühren, sondern auch rütteln soll. Weichmacher gibt es schon genug unter den jungen deutschen Poppoeten. Schön, dass der alte deutsche Poppoet Wecker als Mutmacher auffällt.

„Poesie und Musik können vielleicht die Welt nicht verändern, aber sie können denen Mut machen, die sie verändern wollen.“ Dies ist und bleibt der Wunsch des Liedermachers Konstantin Wecker. Die Zuhörer seines Programms „Solo zu zweit“, das er mit seinem langjährigen Bühnenpartner Jo Barnikel präsentiert, erleben einen Abend, der geprägt sein wird von Kraftvollen Tastenklängen und feinfühliger Poesie – und immer auch von der Suche nach dem Wunderbaren. Bei Konstantin Wecker kann man es finden. Der Münchner Musiker setzt sich bei diesem abendlichen Streifzug durch sein über 50-jähriges Schaffen auch weiterhin für eine Welt ohne Waffen und Grenzen ein. Solo. Zu zweit. Und auch solo zu zweit. Und immer für uns alle.

 
     
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  Pippo Pollina  
     
   
     
 

Pippo Pollina wird 1963 in Palermo in eine bürgerliche Familie bäuerlicher Herkunft hineingeboren. Er wächst in der sizilianischen Hauptstadt auf, wo er in den achtziger Jahren auch die juridische Fakultät und das Konservatorium “Amici della Musica” für das Studium der klassischen Gitarre sowie der Musiktheorie besucht. Bereits zu dieser Zeit ist er sehr engagiert in der noch jungen Antimafiabewegung und arbeitet für die catanesische Monatszeitschrift “I Siciliani”. Mit der Ermordung von Giuseppe Fava durch die Mafia zieht sich der junge Sizilianer jedoch aus der Zeitungsredaktion zurück. Gemeinsam mit Freunden gründet er die Band “Agricantus”, mit der er bis zum Jahr 1985 in sechs Jahren intensiver Konzerttätigkeit in und außerhalb Italiens spielt. Außerdem halten die Musiker in Mittel- und Oberschulen Siziliens Seminare ab und diskutieren dabei unter anderem über die Mafia und damit verbundene Probleme.


Im Herbst 1985 verlässt Pippo Pollina schließlich Italien und begibt sich auf eine Reise, deren Ziel er vorher nicht näher bestimmt hat. Erst nach drei Jahren, in denen er als Straßenmusiker durch die Welt gereist ist, lässt sich der junge Musiker in der Schweiz nieder, wo er mittlerweile seit über 20 Jahren in Zürich lebt.

Eine Sammlung von mehr als 200 Liedern, aufgenommen auf nunmehr stolzen 19 Alben, mehr als 4000 Konzerte in Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Benelux-Staaten, Frankreich, Ägypten und den USA sowie die Zusammenarbeit mit zahlreichen renommierten Künstlern – darunter Franco Battiato, Inti-Illimani, Georges Moustaki, Nada, Charlie Mariano, Konstantin Wecker, Linard Bardill, Patent Ochsner, Schmidbauer & Kälberer, Giorgio Conte etc. – machen aus Pippo Pollina einen Künstler, der sich sowohl künstlerisch als auch in seinem Schaffen ständig in Bewegung befindet.

Inzwischen ist Pollina in Deutschland, Italien, Österreich, Frankreich, der Schweiz und den Niederlanden unterwegs und findet immer neue musikalische Ausdrucksmöglichkeiten mit verschiedenen Musikern und instrumentellen Besetzungen. Er lebt in Zürich, ist verheiratet und hat zwei Kinder, die ebenfalls musikalisch aktiv sind. Pollinas Tochter Madlaina Pollina ist Teil des akustischen Duos Steiner & Madlaina, sein Sohn Julian Pollina ist mit deutschen Texten musikalisch als Faber unterwegs.

 
     
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Bereits 2006 gaben Konstantin Wecker & Pippo Pollina ein ausverkauftes Konzert beim TschirgArt Jazzfestival Imst.

 
     
   
     
   
     
   
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