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::: Art Club Imst ... Kultur, die Spaß macht :::  
     
  Frühjahrsprogramm 2008  
     
  > 29. Februar 2008 - Ulla Meinecke  
  > 07. März 2008 - Stermann & Grissemann  
  > 14. März 2008 - Midnight Ramblers  
  > 03. April 2008 - Willy Astor  
  > 19. April 2008 - Ritter Rüdiger  
  > 26. April 2008 - Mike Supancic  
  > 06. -07. Mai 2008 - Schlagerfestival Imst  
     
     
  3. April 2008 - Willy Astor  
     
 

Willy Astors „Reimgold“ Tour

 
     
 
> Fotos: Fotos
> Beginn: um 20.00 Uhr
> Veranstaltungsort: Altes Stadtkino Imst im Stadtsaal Imst
> Eintritt: Eur 18,- im Vorverkauf | Eur 22,- an der Abendkassa
> Karten: bei allen Art Club Vorverkaufsstellen erhältlich
 
     
  Willy Astor  
     
  Foto:  
     
 

Seit über 20 Jahren steht der Münchner Wortpoet und Multikünstler Willy Astor nun schon auf den deutschsprachigen Kabarettbühnen und Theaterhäusern von Wien, Basel, Berlin bis hoch zum Deich. Nach seinem erfolgreichen „Wortstudio“ - Programm macht er sich auf seinem neuen Album nun auf die Suche nach dem „Reimgold“.

Er nimmt die Zuhörer dabei mit auf eine humoristisch-musikalische Reise von „München ist M“ bis „Hamburch“ über das geliebte und gelobte Ruhrgebiet und als „Bonnbonn“ muss man sich den rheinischen Frohsinn in seiner Hommage an die Kölner Lebensart einfach „Jönne könne“!

Was unterwegs entdeckt wird sind nicht nur herrlich verspielte Verdrehungen, Pointen, die wirklich hia zynthen, wie bei seiner Ode an den Frühling „Die Blumingenieur“. Auch musikalische Goldadern haben´s in sich wie die mit ironischen Zitaten gespickte Russennummer „Lass dich über Russian“ oder einfach schöne Songs wie „Nobody Hinders You“.

Willy Astor spielt und schürft sich musikalisch durch unterschiedlichstes Gelände von Hiphop über Salsa bis Country und Blues, ohne dabei an Charme zu verlieren. Wie er dabei Mozart und Rap unter seinen Will-Helm bekommt, ist wirklich hörenswert. Wunderbar melancholisch hingegen „I mog heit no ned hoam“, die Abschlussballade in seiner Heimatsprache.

Auf insgesamt 24 Titeln dokumentiert der Münchner - unterstützt von seinem Produzenten Hermann Skibbe und dem fantastischen Multiinstrumentalisten Martin Kälberer - eindrucksvoll, dass er weit mehr ist als ein Kabarettist. Sondern ein Unikat, dessen Humor und Können eine Wohltat darstellt in der derzeit eher öden deutschen Comedy-Landschaft.

Frech und wortverspielt läuft er zu Topform auf, die Prosatexte sind zeitnah im Münchner Lustspielhaus aufgezeichnet worden. Ob der Josef ein „guter Rat-Singer“ ist, muss jeder selbst entscheiden, aber spätestens wenn dich der „Stabilitäts packt“ gibt’s kein Entrinnen mehr aus den Lyriklabyrinthen und irgendwann entdeckt man schließlich auch noch “The Dark Side Of The Huhn”.

„Reimgold“ gräbt tiefer und ist deshalb ein echter Mehrfachgenuss, die eine oder andere Humor-Ader ergründet sich erst beim zweiten oder dritten Hören. Und das ist gut so: 70 Minuten Comedy und Poesie mit Mut zur Nuance vom vielsaitigsten Astor den es bis dato gab. Ein echter Leckerbissen für alle Humorfeinschmecker der Deutschen Sprache: Echt witzig, Mann!

 
     
  Willy Astor Willy Astor  
     
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